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Schweisstreibende Trainings. Überstunden in der Halle, im Kraftraum, Zuhause. Erfolgserlebnisse, aber auch herbe Enttäuschungen und Rückschläge. Verletzungen, welche sauber geschmiedete Pläne auf einen Schlag pulverisieren. Überraschende Leistungen, die hoffen lassen. Nervenaufreibende Diskussionen und stets die drückende Frage im Nacken, ob man wohl alles richtig macht, ob wohl jeder Athlet gut eingesetzt und gefördert wird. Und plötzlich, aus heiterem Himmel, haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Nach 70 Jahren gelingt dem Turnverein Tuggen das Unfassbare - das, womit niemand gerechnet hätte: In einem Teilnehmerfeld von 108 Vereinen kann er seine gesamte Kraft bündeln, einen geschichtsträchtigen Wettkampf abliefern und als Sieger der 2. Stärkeklasse nach Hause fahren!

 

Samstag, 22. Juni 2019, 10:20 Uhr, Haltestelle Tuggen Post:
Niemand weiss so recht, ob der Regen schon bald wieder einsetzt, oder ob die Sonne die Oberhand gewinnen wird. Der Wind treibt Gesprächsfetzen von unzähligen aufgeregten Turnern durch das 3‘000-Seelen-Dorf am oberen Rande der March. Nicht nur die Wetterlage, auch das Wettkampfglück ist ungewiss. Und so begibt sich die tannengrüne Turnerschar mit dem Zug nach Aarau und kann es kaum erwarten, endlich in das Wettkampfgeschehen einzugreifen.

 

 

Samstag, 22. Juni 2019, 15:00 Uhr, Wettkampfgelände Schachen:

Nach Bezug des Lagers und dem Einwärmen geht es auf einmal Schlag auf Schlag: Die 15 Turnerinnen des Schulstufenbarren-Teams werden in wenigen Minuten den Wettkampfstart einläuten. Jede einzelne Geräteturnerin ist nun absolut fokussiert und bereit für die Herausforderung. Saubere Ausführung, richtig zählen, spannen, strecken, auf keinen Fall stürzen. Yes, yes, yes, yes, yes! Vor grossem Publikum wird eine lang erarbeitete Aufführung gezeigt, welche extra fürs ETF mit einer witzigen Flight-Attendant-Sequenz ergänzt wurde. Die Nervosität ging aber leider nicht ganz spurlos an den jungen Turnerinnen vorbei, was sich in der Synchronität niederschlug. Nach langem Zittern steht dann die Note fest: gute 9.15 Punkte.

 

Den Steinstössern gelingt in der Zwischenzeit ein grandioser Start: Philipp Didi Diethelm stösst eine bärenstarke Weite von 11.23 Metern, während Daniela Müginator Pfister haarscharf an der 10-Meter-Marke vorbeischrammt. Rebecca Widrig mit 9.48 Metern erzielt ebenfalls ein wahres Glanzresultat. Sieben der acht Turnerinnen stiessen deutlich über die Maximalnote, weshalb es nicht überraschte, dass die 11 Steinstösser ein füdlibluttes Zähni ins Trockene fuhren. 1. Wettkampfteil mit 26 Einsätzen: Note 9.51, Etappenziel erreicht, Attack!